Klima in Ägypten
Das Klima in Ägypten ist - bedingt durch die geografische Struktur des Landes mit einem Anteil von 95% Wüstengebiet - in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich. Es bietet jedoch allen Urlaubern während des ganzen Jahres gute Reisebedingungen. Meteorologen unterteilen Ägypten in drei voneinander abgegrenzte Bereiche mit unterschiedlicher Wetterprägung. Im Nildelta und an der Mittelmeerküste herrscht vorwiegend ein sogenanntes mediterranes Klima mit trockenen und heißen Sommermonaten sowie milder, regenreicher Winterzeit und teilweise sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Diese Region ist in den Sommermonaten ein ideales Ziel für Badeurlauber. Rundreisen sollte man in den Monaten Oktober bis April planen, da in den Monaten davor und danach die Temperaturen sehr hoch sind.
In den Landstrichen rund um das Rote Meer (wie zum Beispiel in den Badeorten Hurghada und Sharm-el-Sheikh) werden deutlich höhere Durchschnitts-Temperaturen verzeichnet. Von Mai bis September liegen die Temperaturen im Bereich von wenigstens 30° - 35° Celsius, oft auch deutlich höher. In der Nähe des Meeres weht jedoch ständig ein leichter Wind, der die hohen Temperaturen um einiges erträglicher macht. Bei bestimmten Inversionswetterlagen kommt es jedoch auch immer wieder zu sehr drückenden und schwülen Tagen. Badeurlauber, die in den Sommermonaten hier ihren Urlaub verbringen, sollten sich auf durchweg hohe Temperaturen einstellen.
Ägypten ist ein Land, dessen Fläche zu 95% aus Wüste oder wüstenähnlichem Gebiet besteht. Das Wetter in den Wüstengebieten Ägyptens unterliegt den typischen Temperaturschwankungen mit extrem heißen Tagen (45° Celsius und mehr) und sehr kalten Nächten, deren Temperaturen gefährlich nahe an den Gefrierpunkt kommen können. Urlauber, die Wüstenfahrten unternehmen und unterwegs übernachten, sollten sich auch kleidungsspezifisch darauf vorbereiten.
Bereits in antiken Überlieferungen ist aufgeführt, dass Ägypten durch sein warmes Klima über große therapeutische Bedeutung verfügt und die gute Gesundheit der Ägypter auf die Sonne und das Klima des Landes zurückzuführen ist.